Raumakustik verbessern: nachträglich und effektiv

Fällt es Ihnen schwer, im Büro konzentriert zu arbeiten? Beklagen sich die Gäste in Ihrem Restaurant über den Lärmpegel? Haben Sie zu laute, hallige Wartezimmer oder Behandlungsräume in Ihrer Arztpraxis? Grund hierfür ist in den meisten Fällen eine schlechte Raumakustik. Denn wenn der Schall von harten Oberflächen abprallt, sitzen Sie (Ihre Gäste und Patienten) in einer Echokammer. 

Keine Angst, um das Problem in den Griff zu bekommen, müssen Sie nicht umziehen oder teure Umbauarbeiten verrichten lassen. Denn mit ein paar einfachen Maßnahmen, können Sie Ihre Raumakustik verbessern.

Wie das funktioniert, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Was ist Raumakustik?

Die meisten Menschen sind mit der Idee der Schalldämmung eines Raumes vertraut, aber was ist mit dem Konzept der Raumakustik? 

Bei der Raumakustik geht es um die akustische Optimierung von Räumen. Genauer gesagt, befasst sich die Raumakustik mit der Interaktion der Schallwellen mit den Oberflächen eines Raumes. 

Dazu gehören alle glatten und harten Oberflächen - von den Wänden und dem Boden bis hin zu Ihren Decken. 

Eine schlechte Raumakustik ist das Resultat von unkontrolliert reflektierten Schallwellen. Diese prallen an den harten Oberflächen ab und werden als Echo und Unruhe zurück in Ihren Raum geworfen

Das Ziel einer guten Raumakustik ist es also, unerwünschte Geräusche und Echos zu reduzieren und die Klangqualität eines Raumes zu erhöhen. So schaffen Sie eine angenehme Umgebung, in der Sie sich wohlfühlen und gerne aufhalten. 

Die Auswirkungen von Lärm auf Ihren Körper und Psyche

Die Auswirkungen von Lärm auf Ihre Gesundheit sind wissenschaftlich gut belegt. Lärm und Unruhe sind nicht nur lästig, sondern auch schädlich für Ihre körperliche und geistige Gesundheit

“Nebenwirkungen” einer unruhigen Raumakustik können beispielsweise

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • chronisch erhöhter Stresspegel
  • Angstzustände
  • und Depressionen 

sein. In Extremfällen kann die dauerhafte Belastung durch Lärm sogar zu Hörverlust führen. 

Um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zu fördern, ist es wichtig, die Lärmbelastung und den Geräuschpegel so weit wie möglich zu reduzieren. 

Wie Sie nachträglich die Raumakustik verbessern können, erfahren Sie im weiteren Artikel.

Die Vorteile einer optimierten Raumakustik

Eine gute Raumakustik ist in vielen Lebensbereichen und Räumlichkeiten unabdingbar: ob zu Hause, im Restaurant, dem Wartebereich einer Arztpraxis oder im Büro

Durch die nachträgliche Optimierung der Raumakustik tragen Sie aktiv dazu bei, den Lärmpegel zu senken und eine ruhige und angenehme Atmosphäre zu schaffen. 

Das Ergebnis: 

  • Eine Wohn- und Arbeitsumgebung in der Sie sich wohlfühlen
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
  • Steigerung des Leistungspotenzials
  • Reduzierung der Fehlerhäufigkeit
  • Erleichterung der Sprachverständlichkeit und Kommunikation
  • Reduzierung des Stresslevels

Es gibt also viele gute Gründe, wieso Sie störenden Geräuschen in Zukunft den Kampf ansagen sollten. Denn durch die Absorption überschüssiger Schallenergie, verbessern Sie nicht nur Ihre Raumakustik, sondern vor allem Ihre Lebensqualität.

Raumakustik ist nicht Schallschutz

Bevor wir Ihnen praktische Tipps und Methoden an die Hand geben, wie Sie den Klang Ihrer Räumlichkeiten verbessern können, möchten wir Sie auf ein wichtiges Detail aufmerksam machen. 

Die Begriffe Schalldämmung und Schallschutz werden fälschlicherweise oftmals mit der Optimierung der Raumakustik in Verbindung gebracht. Schallschutz und Schalldämmung sind allerdings in der Bauakustik anzusiedeln. 

Die Bauakustik beschäftigt sich mit all den akustischen Themenbereichen, die während des Baues eines Gebäudes anfallen. Es geht darum, etwa den Lärm zwischen Ihnen und der Nachbarwohnung zu reduzieren oder auch Straßenlärm von außen möglichst gering zu halten. Mit anderen Worten, den Schall zwischen verschiedenen Räumen. 

 Hierfür stehen Baufirmen bestimmte Dämmstoffe für das Innenleben der Wände zur Verfügung oder verstärkte Fenster mit integriertem Schallschutz.

Die nachträgliche Optimierung der Raumakustik, mit Elementen, wie Akustikbildern oder Deckensegeln, hilft nicht absorbierten Schall innerhalb eines Raumes zu schlucken. Lärm, der aus der Nachbarwohnung oder von der vorbeifahrenden Straßenbahn erzeugt wird, ist daher nicht Ziel der Schallabsorption durch Akustikbilder.

So verbessern Sie nachträglich Ihre Raumakustik 

Schritt 1: Hallige Räume erkennen

Um die Akustik Ihrer Räume angenehmer zu gestalten, müssen Sie die Schallwellen also absorbieren und unterbrechen. 

Woran erkennen Sie “problematische” Räume?

  • Besitzt Ihr Raum großflächige, kahle Wände?
  • Zu laute, hallige Räume?
  • Sind sich gegenüberliegende Wände kahl und ohne Dekoration oder Möbelstücke?
  • Haben Sie Probleme, Ihr Gegenüber zu verstehen, oder werden Sie des Öfteren nicht verstanden?

Schritt 2: Schallabsorbierende Gegenstände nutzen

Wenn Sie Probleme mit der Akustik Ihrer Zimmer haben, können einfache Tricks manchmal schon Abhilfe schaffen.  

Hier sind 3 Tipps für die nachträgliche Verbesserung der Raumakustik

  • Falls das “Problemzimmer” über keinen Teppich verfügt, statten Sie dieses unbedingt mit einem weichen Bodenbelag aus. Harte Böden, wie Steinfliesen, sind sehr anfällig für unangenehmen Widerhall, der vor allem durch Schritte entsteht.
  • Sind Ihre Räume mit Gardinen ausgestattet? Deren Stoff absorbiert die Schallwellen, die von harten Fensterfronten in das Zimmer zurückgeworfen werden.
  • Möbel, wie Sofas oder andere Polstermöbel, eignen sich wunderbar als “Schallbrecher”. Natürlich nur, wenn diese in Ihr Raumdekor passen. 

Sollten Sie große Räumlichkeiten, wie Restaurants, Callcenter, ein Großraumbüro oder die langen Flure Ihrer Praxisräume, akustisch optimieren wollen, haben Sie oftmals nicht die Möglichkeit, die Räume mit Möbeln vollzustellen.

Aber auch große und hohe Wohnräume, wie Wohnzimmer oder Schlafzimmer, sind mit herkömmlichen Mitteln manchmal nicht “ruhig” zu bekommen.

Wenn Sie trotz der Funktionalität, Wert auf das Design und das Aussehen Ihrer Räumlichkeiten legen, eignen sich spezielle Akustikbilder und Deckensegel, um Ihre Raumakustik zu verbessern. 

Verbesserung Ihrer Raumakustik mit Akustikbildern

Der erste Schritt besteht darin, die Größe des halligen Raumes zu vermessen. Denn je nach Zimmergröße benötigen Sie unterschiedlich große und viele Schallabsorber.

Die hier abgebildete Tabelle zeigt Ihnen, wie groß Ihre individuelle Absorberfläche sein muss, um ein entweder “ausreichendes”, “gutes”, oder “sehr gutes” Ergebnis zu erzielen. Diese Aussagen basieren auf einer Raumhöhe von 2,60 m. 

Sollten Sie höhere Räume mit Absorber-Elementen ausstatten wollen und haben Fragen zu der benötigten Absorberfläche, können Sie uns gerne jederzeit für eine Akustikberatung kontaktieren.

 Schritt 2: Es kommt auf den Dämmstoff an

Schallabsorption ist nicht gleich Schallabsorption. Abhängig von der Qualität und dem Wirkungsgrad eines Materials, das für Akustikbilder und Deckensegel verwendet wird, werden Sie unterschiedliche Ergebnisse erzielen.

Mit anderen Worten: Nur weil Akustikbild draufsteht, muss nicht unbedingt ein hochfunktionelles Produkt dahinterstehen. 

Ein Schallabsorptionsgrad von 1 bedeutet vollständige Absorption des Schalls, während 0 auf vollständige Reflexion des Schalls zurück in den Raum bedeutet.

Dieser Absorptionskoeffizient wird in der Fachwelt auch Alpha-Wert genannt.

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Akustikbilder und Deckenabsorber also auf den Schallabsorptionsgrad. Je höher, desto besser absorbiert das Produkt Ihren Lärm.

Schritt 3: Das richtige Akustikbild auswählen

Je nach Gegebenheiten des Raumes können Sie auf verschiedene Absorptions-Elemente zurückgreifen. 

Falls Sie beispielsweise mit dem Widerhall durch hohe Decken zu kämpfen haben, könnten hängende Schallabsorber für Sie die Lösung sein. Diese erhalten Sie in verschiedenen Farben, Formen und Größen. Gerade in hohen Konferenzräumen oder Großraumbüros sind diese ein beliebtes Mittel, um für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen.

Die einfachere und gängigere Möglichkeit, Ihren Raumklang zu verbessern, sind Akustikbilder für Ihre Wand. Diese können Sie direkt wie ein “normales Bild” an Ihre Wand hängen. Der spezielle Dämmstoff, mit dem die Absorber-Bilder im Inneren gefüllt sind, schluckt den auftreffenden Schall.

Design-Akustikbilder schmeicheln Ihrem Auge und Ohr

Wenn Sie dachten, um Ihre Raumakustik zu verbessern, müssen Sie graue Styroporplatten an Ihre Wände hängen, liegen Sie falsch. 

Unsere Akustikbilder sind nicht nur ein optisches Highlight für Ihren Raum, sondern auch ein wahres Funktionswunder.

Unsere Absorber-Bilder werden in der Kölner Produktion mit einem speziellen Holzfaser-Dämmstoff ausgestattet.

Dieser Dämmstoff macht die Akustikbilder von Akustikwerke zu einem echten Raumakustik-Wunder: Denn der Absorptionskoeffizient von 0,9 - 1,0 bedeutet, dass der Schall in Ihren Räumen fast gänzlich geschluckt wird und unsere Produkte somit in die Absorberklasse A eingestuft werden.

Der funktionelle Kern des Bildes wird von einem hochwertigen Design-Bild ummantelt. Ein Naturholzrahmen rundet den edlen Look ab. Und all das - handgefertigt, Made in Germany, aus reinen Naturmaterialien

Die hochwertigen Kunstdrucke auf dem OEKO-Tex100 Akustikstoff (B1 schwer entflammbar) schauen echten Gemälden oder hochwertigen Fotomotiven verblüffend ähnlich.

Sie können also jeden Look in Ihrem Zuhause und Unternehmen mit unseren Akustikbildern erreichen. 

Wenn Sie sich endlich in Ihren Räumlichkeiten wohlfühlen und Ihre Raumakustik verbessern möchten, dann senden Sie uns gerne eine Anfrage oder rufen Sie uns an. Wir werden uns umgehend bei Ihnen melden.

Akustikbilder Shop