Was ist Raumakustik & warum eine gute Akustik entscheidend ist

Was ist Raumakustik und warum eine gute Akustik für Wahrnehmung, Verständlichkeit und Wohlbefinden entscheidend ist

einen grösseren moderner cleaner raum mit betongwänden und holzboden. Hochqualitativ und stilisch. Das licht fällt von einer seite in den Raum und hinterlässt einen schönen Schatten auf der Wand. Keine Fenster sind zu sehen. Nur eine cleane betonwand und der Bonden. An der Wand hängt ein grosses Akustikbild mit einem minimalistischen Motiv was in das Raumgefüge passt.

Hall: das unsichtbare Problem, das Räume laut und anstrengend macht

Ein halliger und lauter Raum erhöht den Stresspegel und sorgt für Unwohlsein. Egal ob im Büro oder Konferenzraum - in einer Arztpraxis - im Homeoffice - im Restaurant oder im eigenen Wohnzimmer. Eine angenehme Raumakustik ist enorm wichtig für die Bereiche, in denen Sie sich täglich aufhalten.

perfekt, jetzt vergrössere die zwei bilder noch. So dass sie breiter sind als höher.

Akustische Grundlangen

Stellen Sie sich den Schall wie einen „Flummi“ vor, der sich im Raum ungebremst von Wand zu Wand hin und her bewegt. Dabei reflektieren alle glatten und schallharten Oberflächen die Schallenergie. Diese Schallreflexion führt zu einem unangenehmen halligen und lauten Geräuschpegel, den man zum Beispiel von leeren Wohnungen kennt. Ziel ist es diese Schallwellen zu absorbieren und den Raum zu bedämpfen.

Akustiklösung von Akustikwerke zur optimalen Schallabsorption und Raumakustik in verschiedenen Anwendungen

Nachhallzeit (RT60)

Eine der wichtigsten Kenngrößen in der raumakustischen Planung, neben dem Grundgeräuschpegel Db(A), der Schallpegelreduktion und der Sprachverständlichkeit, ist die Nachhallzeit RT60. Diese wird in Sekunden gemessen. Sie gibt vereinfacht ausgedrückt die Zeitdauer an, die ein Schallereignis benötigt, um unhörbar zu werden. Technisch wurde die Zeitdauer für eine Abnahme des Schalldruckpegels im Raum um 60 Dezibel als Nachhallzeit T definiert.

Je länger die Nachhallzeit, desto halliger und lauter ist Ihr Raum. In einem halligen und lauten Raum mit überwiegend schallreflektierenden Oberflächen und längerer Nachhallzeit nimmt die Sprachverständlichkeit ab. Dies führt dazu, dass unbewusst „lauter” gesprochen wird und die Sprachverständlichkeit durch erhöhten Störschall noch weiter reduziert wird.

Akustiklösung von Akustikwerke zur optimalen Schallabsorption und Raumakustik in verschiedenen Anwendungen

Regelwerke und DIN-Normen

Um Räume nach Ihrer Nutzungsgrundlage akustisch optimal berechnen und planen zu können, gibt es offizielle Regelwerke und DIN-Normen wie z.B. die ASR A3.7 Lärm (Technische Regeln für Arbeitsstätten), die DIN 18041 (Hörsamkeit in Räumen) oder die VDI 2569. In diesen Regelwerken ist definiert wie lang eine Nachhallzeit in Räumen, je nach Nutzung, sein sollte. (siehe Diagramm).Dieorangefarbene-Liniezeigt beispielhaft die Ist-Nachhallzeit, die im Raumgemessen wurde.Diegraue-Liniezeigt die Soll-Nachhallzeit laut DIN 18041. Diegrüne-Liniezeigt die berechnete Nachhallzeit, die wir durch Zugabe von verschiedenen Schallabsorbern im Raum erreicht haben, um den Raum zu bedämpfen und die Sprachverständlichkeit über den gesamten Frequenzbereich von 125-4000 Hz optimal zu gestalten.

der boden ist zu künstlich und das motiv etwas zu unruhig. Bitte ruhiger

Sprachbereich und relevante Frequenzen

Als Sprachbereich bezeichnet man den Frequenzbereich des menschlichen Gehörs, der für die Wahrnehmung der Sprache verantwortlich ist. Der relevante Frequenzbereich ist stark von der Nutzung des Raumes abhängig. Das gesunde Ohr eines erwachsenen Menschen hört Frequenzen zwischen 16-16.000 Hz. Unser Hörvermögen ist nicht linear.

bitte nur Wandakustikbilder welche recheckig sind.

Für Räume mit raumakustischem Anspruch (mit dem Fokus auf Kommunikation und Sprache) sind in der Regel Frequenzen zwischen 100-5000 Hz relevant. Bei Räumen mit Fokus auf eine gute Hörsamkeit werden i.d.R. die Oktaven zwischen 125-4000 Hz, beim Fokus auf die Lärmreduktion i.d.R. Oktaven zwischen 250 und 4000 Hz betrachtet.

125–4000 Hz

Bereich der guten Hörsamkeit

diese Stühle eignen Sicht nicht für den Tisch. Bitte Stühle ändern. Ausdruck der Personen sympatischer und gerne ein wenig Gestik von der Frau die redet  und der Mann hört aufmerksam zu. Wandakustikbild bitte grösser.

Männerstimmen beginnen z.B. tieffrequenter ab ca. 100-125 Hz und Frauenstimmen erst ab ca. 200-250 Hz. „Zisch-Laute“ oder „S-Laute“ liegen hochfrequenter bei ca. 4000 Hz. Die Vokale befinden sich eher in dem tieferen Frequenzbereich und die Konsonanten im höheren. Während die Vokale hauptsächlich die Lautstärke von Sprache erzeugen, werden über die Konsonanten die Informationen übermittelt.

4.000 Hz

hochfrequente, störende S-Laute

eine grosse moderne, Hotellobby. Zwei Personen stehen in der Lobby und unterhalten sich sympatisch. Die Lobby ist modern und hochqualitativ.

Die Energie der Vokale (a, e, i, o, u) liegt hauptsächlich im Bereich zwischen 250 – 2000 Hz. Die Konsonanten (k, p, s, t, etc.) sind überwiegend im Frequenzbereich oberhalb von 500 Hz zu finden. Genauer gesagt im Bereich von 2000-4000 Hz. Wir empfinden die Stimme in einem Abstand von etwa einem Meter zu unserem Gesprächspartner als am natürlichsten und verständlichsten.

bei 1 Meter

liegt die optimale Stimmwahrnehmung

Schallabsorption und Absorberklassen

Räume mit langer Nachhallzeit werden subjektiv als laut empfunden und führen zur Beeinträchtigung der Sprachkommunikation. Die Nachhallzeit kann durch geeignete Schallabsorber (z.B. Akustikbilder, Deckensegel, Akustiksäulen, Trennwände) reduziert werden.

Die Wirksamkeit eines Schallabsorbers wird durch den Schallabsorptionsgrad (alpha) beschrieben. Ein Schallabsorptionsgrad von 1,0 = Absorberklasse A bedeutet vollständige Schallabsorption, ein Schallabsorptionsgrad von 0,0 steht für vollständige Reflexion. Je höher der Schallabsorptionsgrad, desto besser die absorbierende Wirkung des Materials.

Akustiksäule von Akustikwerke für Wohnraum in hochwertiger Ausführung im Wohnraum für optimale Raumakustik

Naturmaterialien und nachhaltige Absorption

Die absorbierende Wirkungsweise erreichen wir mit einer speziellen Holzfaser-Dämmung, mit der unsere Schallabsorber gefüllt sind. Das Dämm-Material absorbiert den unangenehmen Nachhall im Raum. Dadurch wird die Raumakustik verbessert und der Lärmpegel deutlich verringert.

Unsere Schallabsorber gehören zur Absorberklasse A „hochabsorbierend“. Für unsere Produkte verwenden wir nur hochwertige Materialien. Die Holzfaser-Dämmung ist ein reines Naturmaterial und zu 100% recycelbar, feuchtigkeitsregulierend, allergikerfreundlich und umweltverträglich.

Detailaufnahme Akustiklösung von Akustikwerke für optimale Raumakustik für professionelle Raumakustik-Lösungen

Wir übernehmen Verantwortung

Uns liegt der persönliche Kontakt zu Ihnen, sowie eine gute Beratung und Planung sehr am Herzen. Wir verstehen uns als Partner, der Ihnen von Beginn an bis hin zur Umsetzung betreuend zur Seite steht.

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Björn Federspiel Geschäftsführer