Schallschlucker für die Wand

Die negative Wirkung von Lärm auf unsere Gesundheit ist allseits bekannt. Wie ein Schallschlucker an der Wand hier helfen kann, erfahren Sie hier!

Akustikwerke Akustikbild zur Verbesserung der Raumakustik – dekorativer Schallabsorber für Wohnraum und Büro
Björn Federspiel - Diplom Ing. (FH)
Akustikwerke GmbH
Schallschlucker für die Wand

Die negative Wirkung von Lärm auf unser Wohlbefinden und in weiterer Folge auf unsere Gesundheit ist weitgehend bekannt – was man dagegen tun kann, leider weniger. Zu oft wird Lärm noch immer als gegebene Tatsache hingenommen, dabei können durch einfache Maßnahmen Geräusche gedämpft, die Raumakustik verbessert und das Wohlbefinden deutlich verbessert werden. Das gelingt durch sogenannte Schallschlucker.

Was versteht man unter einem Schallschlucker?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir kurz abschweifen zum Thema Raumakustik. Was versteht man eigentlich unter Raumakustik?

Schallwellen sind eine Energie, die sich so lange im Raum ausbreitet und reflektiert, bis diese Energie verbraucht ist. Je häufiger der Schall reflektiert wird, desto unangenehmer wird diese Energie von uns wahrgenommen. Geräusche werden zu Lärm.

Um das zu verhindern, heißt es, den Widerhall im Raum zu reduzieren. Moderne Materialien wie Keramik, Glas und Metall sind denkbar schlecht für die Raumakustik. Diese glatten Flächen gilt es zu reduzieren.

Schallschlucker, wie der Name verrät, sind jene Materialien, die den Schall absorbieren, also in sich aufnehmen. Das gelingt durch Poren, je tiefer, desto besser die Geräuschdämmung.

Jeder kennt Schallabsorber und hat sie auch zu Hause. Bevor Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung möbliert haben: Wie war dort die Raumakustik? Richtig, wenig angenehm bis unangenehm. Je voller der Raum wurde, sprich desto weniger freie reflektierende Fläche vorhanden war, desto angenehmer wurde es.

Die Couch, die Vorhänge oder auch Teppiche sind effektive Schallschlucker im privaten Haushalt. Wir sprechen in diesem Artikel über weniger bekannte Methoden der Geräuschdämmung.

Lärm im Büro und zu Hause – ein unnötiger Stressfaktor

Wenn Geräusche zu Lärm werden: Geräusche mit langem Nachhall werden als unangenehm wahrgenommen. Dieses Unbehagen ist nicht selten der Auslöser für Stress, ganz egal ob privat oder am Arbeitsplatz. Zum Glück kann diesem Stressfaktor mit einigen einfach umzusetzenden Maßnahmen entgegengewirkt werden.

Sogenannte Schallschlucker verbessern die Akustik, reduzieren störenden Lärm und sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Speziell für Arbeitsbereiche finden Sie weitere Informationen unter Raumakustik im Büro verbessern.

Akustikwerke Akustikbild zur Verbesserung der Raumakustik – dekorativer Schallabsorber für Wohnraum und Büro

Welche Arten von Schallschluckern gibt es?

Herkömmliche Tapeten verändern die Wandstruktur von glatt zu strukturiert und verringern damit den Nachhall, da Schallwellen nicht so gut reflektiert werden. Darüber hinaus kann ein simpler Vorhang das „Echo“ im Raum bereits reduzieren. Die Dämmwirkung ist dabei jedoch eher gering. Anders als bei speziellen Akustikbildern, die über einen schallabsorbierenden Kern verfügen.

Wir verraten Ihnen drei der besten Schallschlucker für Büro und zu Hause.

Schallabsorption vs. Schalldämmung – die wichtigsten Unterschiede

Bevor Sie in akustische Maßnahmen investieren, sollten Sie den Unterschied zwischen Schallabsorption und Schalldämmung kennen. Diese beiden Begriffe werden oft verwechselt, obwohl sie völlig unterschiedliche Funktionen beschreiben. Schallabsorption verbessert die Akustik innerhalb eines Raumes. Schallschlucker nehmen Schallwellen auf und wandeln die Energie in Wärme um. Das Ergebnis: Der Nachhall sinkt messbar. Gespräche werden verständlicher, Musik klingt klarer, die Geräuschkulisse wird angenehmer. Schallabsorber wirken ausschließlich im Raum selbst. Sie verbessern den Klang, nicht die Isolation nach außen.

Schalldämmung verhindert die Übertragung von Schall zwischen Räumen oder von außen nach innen. Massive Wände, spezielle Dämmstoffe in Wand- und Deckenkonstruktionen oder schalldichte Fenster blockieren den Schall physisch. Schalldämmung ist eine bauliche Maßnahme, die bereits bei der Planung oder durch aufwendige Umbauarbeiten realisiert werden muss.

Schallschlucker wie Akustikbilder, Akustikpaneele oder Akustikputz sind keine Lösung gegen Lärm von außen oder aus Nachbarräumen. Sie verbessern ausschließlich die akustischen Verhältnisse innerhalb des Raumes, in dem sie angebracht sind.

Merken Sie sich: Für wirksamen Lärmschutz nach außen benötigen Sie bauliche Schalldämmung. Für angenehme Raumakustik innen setzen Sie auf schallabsorbierende Elemente.

Akustikpaneele

Akustikpaneele sind schallabsorbierende Platten, die den Nachhall dämpfen und damit das Echo in einem Raum reduzieren. Akustikpaneele gibt es in verschiedenen Größen, Designs und Materialien. Sie können sowohl auf Wänden als auch an Decken angebracht werden.

Am effektivsten wirken Akustikpaneele, wenn sie so nahe wie möglich an der Schallquelle angebracht sind, daher sieht man sie häufig von der Decke hängend über beispielsweise einem Konferenztisch.

Ein besonders beliebter Einsatzbereich der Paneele sind Großraumbüros, Konferenzräume oder Hallen. Je nachdem, wie und wo Paneele angebracht werden, können sie einerseits die Schallausbreitung begrenzen und den Klang verbessern. Möchten Sie Arbeitsplätze akustisch voneinander abschirmen, können zusätzlich Trennwände zwischen einzelnen Arbeitsplätzen eingesetzt werden.

Deckenlösungen: Deckensegel, Deckenpaneele und Deckenplatten

Die Decke bietet sich für akustische Maßnahmen an, da sie in den meisten Räumen eine große, ungenutzte Fläche darstellt. Deckenlösungen sind oft eine besonders effektive Position für Schallabsorber, da sich Schallreflexionen über die Deckenfläche im gesamten Raum verteilen.

Deckensegel sind freihängende Akustikelemente, die unter der Decke montiert werden und Schall von beiden Seiten absorbieren. Sie eignen sich für Großraumbüros, Konferenzräume oder Kantinen. Durch den Abstand zur Decke entsteht eine zusätzliche akustisch wirksame Luftschicht, die den Absorptionsgrad erhöht.

Sie können Schallabsorber-Deckenlösungen direkt über Geräuschquellen wie Besprechungstischen oder Arbeitsplätzen positionieren. Deckenpaneele und Akustik-Deckenplatten werden direkt an der Decke befestigt und bieten flächige Schallabsorption.

Sie eignen sich für Räume mit hohen Decken oder wenn Sie eine vollflächige akustische Behandlung wünschen. Deckenplatten lassen sich oft in bestehende Rasterdecken integrieren oder als durchgehende Fläche montieren. Diese Deckenelemente wirken als effektive Schallschlucker im oberen Raumbereich.

Bei der Planung von Deckenlösungen sollten Sie die Raumhöhe, die vorhandene Deckenkonstruktion und die gewünschte akustische Wirkung berücksichtigen. In Büros empfiehlt sich häufig eine Kombination aus Deckensegeln über Arbeitsbereichen und wandmontierten Absorbern für eine ausgewogene Raumakustik.

Deckensegel in Wohnung

Akustikbilder

Als optisch ansprechende Alternative empfehlen wir Ihnen Akustikbilder. Anders als klassische Paneele haben schallabsorbierende Bilder einen großen Einsatzbereich. Sie eignen sich nicht nur für Büros, sondern besonders auch für Ihren privaten Bereich und kleinere Räume.

Besonders beliebt sind Schallabsorber-Bilder in folgenden Räumen:

  • Wohnzimmer
  • Spielzimmer
  • Warteräume in Arztpraxen
  • Homeoffice
  • Küche
  • Gemeinschaftsräume

Gerade im vermehrt genutzten Homeoffice mit den damit einhergehenden Videokonferenzen kann bereits ein hinter Ihrem Schreibtisch angebrachtes Schallabsorber-Bild den Klang Ihrer Stimme merklich verbessern. Helle, unangenehme Töne werden gedämpft und der Widerhall im Raum reduziert. Gleichzeitig schaffen Sie einen professionellen und ansehnlichen Hintergrund.

Diese Form von Schallschluckern vereint Funktionalität mit Ästhetik. Akustikbilder haben einen weiteren Vorteil: Sie passen in nahezu jeden Raum und sind nachträglich leicht anzubringen. Die Motive und Designs sind frei wählbar und können oft persönlich gestaltet werden, je nach Räumlichkeit und Ihrem persönlichen Geschmack.

Schallabsorbierende Materialien – Eigenschaften und Auswahl

Die Wirksamkeit eines Schallschluckers hängt maßgeblich vom verwendeten Material ab. Nicht jedes Material eignet sich gleichermaßen für die Schallabsorption, und die Auswahl sollte nach akustischen, gesundheitlichen und ökologischen Kriterien erfolgen.

Poröse schallabsorbierende Materialien mit offenen Poren sind besonders wirksam für die Schallumwandlung. Sie ermöglichen das Eindringen der Schallwellen und wandeln die Schallenergie durch Reibung in den Poren in Wärme um. Je tiefer und verzweigter die Porenstruktur, desto effektiver die Absorption, insbesondere bei mittleren und hohen Frequenzen.

Natürliche Materialien wie Holzfasern, Schafwolle oder Baumwolle bieten Ihnen gute akustische Eigenschaften und sind umweltverträglich und allergikerfreundlich. Sie belasten die Raumluft nicht mit Schadstoffen und sind vollständig recycelbar. Holz als Oberflächenmaterial kombiniert akustische Wirksamkeit mit natürlicher Ästhetik. Diese natürlichen Schallschlucker sind besonders für sensible Räume geeignet.

Synthetische Materialien wie Polyesterfasern oder Schaumstoffe werden ebenfalls eingesetzt, unterscheiden sich jedoch in ihrer Umweltverträglichkeit und Raumluftqualität. Bei der Auswahl sollten Sie auf schadstoffgeprüfte Materialien achten, insbesondere in sensiblen Bereichen wie Schlafzimmern, Kinderzimmern oder Praxen.

Die Materialstärke beeinflusst den Absorptionsgrad direkt: Dickere Absorber wirken auch bei tieferen Frequenzen, während dünne Elemente vorwiegend hohe Töne dämpfen. Für eine ausgewogene Raumakustik empfiehlt sich eine Kombination verschiedener Absorberdicken, die Sie auf Ihre spezifischen Anforderungen abstimmen.

Montage und Positionierung von Schallabsorbern

Die richtige Montage und Positionierung entscheidet über die akustische Wirksamkeit von Schallschluckern. Selbst hochwertige Absorber entfalten ihre volle Wirkung nur, wenn Sie sie an den richtigen Stellen und in ausreichender Menge anbringen.

Wandmontage ist die häufigste Variante für Schallabsorber-Wandlösungen. Akustikbilder und Paneele lassen sich mit verschiedenen Befestigungssystemen anbringen: selbstklebende Systeme für leichte Elemente, Aufhängesysteme mit Ösen und Haken für mittelschwere Absorber oder Schienensysteme für größere Installationen.

Achten Sie darauf, dass zwischen Absorber und Wand ein Luftspalt von einigen Zentimetern verbleibt. Dieser verstärkt die Absorption tieferer Frequenzen erheblich.

Bei der Deckenmontage unterscheiden Sie zwischen direkter Befestigung an der Decke und freihängenden Lösungen. Deckensegel werden mit Stahlseilen oder Abhängungen montiert und sollten einen Abstand von mindestens 20 Zentimetern zur Decke aufweisen. Dieser Abstand ermöglicht die beidseitige Schallabsorption und erhöht die Gesamtwirkung der Schallschlucker merklich.

Die optimale Position richtet sich nach der Schallquelle und den Reflexionspunkten im Raum. In Besprechungsräumen sollten Sie Akustikabsorber in Sprechrichtung und an den seitlichen Wänden anbringen. In Großraumbüros empfiehlt sich eine gleichmäßige Verteilung über Arbeitsbereichen.

Ecken sind akustisch besonders kritisch, hier sammeln sich tieffrequente Schallwellen. Spezielle Eckabsorber oder Akustiksäulen wirken hier besonders effektiv. Für die fachgerechte Dimensionierung und Positionierung empfiehlt sich eine professionelle Planung.

Benötigte Menge an Schallabsorbern berechnen

Die richtige Menge an Schallabsorbern ist entscheidend für eine spürbare Verbesserung der Raumakustik. Zu wenig Material zeigt kaum Wirkung, während eine Überabsorption den Raum akustisch tot und unnatürlich klingen lässt.

Als Faustregel gilt: Die benötigte Absorberfläche beträgt etwa 15 bis 25 Prozent der Bodenfläche, abhängig von der Raumnutzung und den vorhandenen Materialien. In einem Raum mit vielen harten, reflektierenden Oberflächen wie Beton, Glas oder Fliesen benötigen Sie mehr Schallschlucker als in einem bereits teilmöblierten Raum mit Teppichen und Vorhängen.

Für eine präzise Berechnung sollten Sie mehrere Faktoren berücksichtigen: die Raumgröße in Kubikmetern, die Nachhallzeit in Sekunden, die vorhandenen Oberflächen und deren Absorptionsgrad sowie die Nutzung des Raumes.

Ein Konferenzraum mit vielen Sprechern benötigt eine andere akustische Behandlung als ein Musikzimmer oder ein Großraumbüro. Professionelle Akustikplaner messen zunächst die aktuelle Nachhallzeit und berechnen anhand der gewünschten Zielwerte die erforderliche Absorberfläche.

Dabei wird auch die Frequenzabhängigkeit berücksichtigt: Tiefe Töne erfordern dickere Schallabsorber oder größere Wandabstände, während hohe Frequenzen bereits mit dünnen Elementen wirksam gedämpft werden.

Für eine erste Einschätzung können Sie mit folgenden Richtwerten arbeiten: In einem 20 Quadratmeter großen Besprechungsraum mit überwiegend harten Oberflächen sollten Sie etwa 4 bis 6 Quadratmeter Absorberfläche einplanen. Diese Fläche können Sie auf mehrere Wandelemente und Deckensegel verteilen.

Eine professionelle Akustikmessung mit anschließender Berechnung stellt sicher, dass Sie die optimale Menge für Ihren spezifischen Raum ermitteln.

Akustikwerke Akustikbild zur Verbesserung der Raumakustik – dekorativer Schallabsorber für Wohnraum und Büro

Schallabsorber für spezifische Räume – Büro, Wohnzimmer, Homeoffice

Jeder Raum stellt unterschiedliche Anforderungen an die akustische Gestaltung. Die Auswahl und Positionierung von Schallschluckern sollte sich nach der Nutzung, der Raumgröße und den vorhandenen Materialien richten.

Im Büro und Großraumbüro steht die Sprachverständlichkeit im Vordergrund. Hier gilt es, den Geräuschpegel zu senken und die Ablenkung durch Gespräche zu reduzieren. Schallabsorber für Büros wie Deckensegel über Arbeitsbereichen absorbieren den Schall direkt an der Quelle. Schallabsorber zwischen Arbeitsplätzen schaffen akustische Zonen und begrenzen die Schallausbreitung. In Besprechungsräumen verbessern Wandpaneele die Sprachverständlichkeit erheblich. Sie müssen nicht mehr gegen den Hall ankämpfen.

Im Wohnzimmer dominieren oft harte Oberflächen wie Parkett, Glas und glatte Wände. Der Fernseher klingt blechern, Gespräche hallen nach und Musik verliert an Klarheit. Schallabsorber für Wohnräume wie Akustikbilder fügen sich harmonisch in Ihre Wohnraumgestaltung ein und verbessern gleichzeitig die Klangqualität. Weitere Beispiele finden Sie in unserem Bereich Raumakustik für Wohnräume.

Positionieren Sie Wandelemente an den Wänden seitlich des Fernsehers oder hinter der Sitzgruppe. Auch Eckabsorber wirken hier besonders effektiv, da sie tieffrequente Bassanteile kontrollieren.

Im Homeoffice sind klare Sprachaufnahmen bei Videokonferenzen das Hauptziel. Ein einzelnes Akustikbild hinter Ihrem Schreibtisch reduziert bereits den Raumhall merklich und sorgt für einen professionelleren Klang. Zusätzliche Schallschlucker an den Seitenwänden verhindern frühe Reflexionen, die die Sprachverständlichkeit beeinträchtigen.

Achten Sie darauf, dass der Absorber im Kamerabild einen ansprechenden Hintergrund bildet. Funktion und Ästhetik lassen sich hier ideal verbinden.

Wie Schallabsorption funktioniert – die physikalischen Grundlagen

Um die Wirkung von Schallschluckern zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die physikalischen Prinzipien der Schallabsorption. Schall ist eine Energieform, die sich als Druckwelle durch die Luft ausbreitet. Trifft diese Welle auf eine Oberfläche, wird sie entweder reflektiert, absorbiert oder durchgelassen.

Glatte, harte Oberflächen wie Beton, Glas oder Metall reflektieren den Schall nahezu vollständig. Die Schallwelle prallt ab und breitet sich weiter im Raum aus. Bei jeder Reflexion verliert sie zwar etwas Energie, doch in Räumen mit vielen harten Flächen entstehen zahlreiche Reflexionen. Der Schall hallt lange nach.

Poröse Materialien hingegen absorbieren den Schall durch einen gezielten Umwandlungsprozess. Die Schallwelle dringt in die offenen Poren ein und versetzt die Luftmoleküle in den Poren in Schwingung. Durch Reibung an den Porenwänden wird die Schallenergie in Wärmeenergie umgewandelt. Der Schall wird „geschluckt“.

Die entstehende Wärme ist minimal und nicht spürbar, doch die akustische Wirkung ist deutlich: Der Nachhall wird reduziert. Dieser Prozess des Schallabsorbierens ist die Grundlage aller Schallschlucker.

Die Absorptionswirkung ist frequenzabhängig und folgt klaren physikalischen Gesetzen. Hohe Töne mit kurzen Wellenlängen werden bereits von dünnen, porösen Materialien wirksam absorbiert. Tiefe Töne mit langen Wellenlängen benötigen dickere Schallabsorber oder einen Wandabstand, um effektiv gedämpft zu werden.

Deshalb wirken dünne Akustikbilder vor allem im Sprach- und Hochtonbereich, während dicke Akustikabsorber auch tiefere Frequenzen kontrollieren. Der Absorptionsgrad wird mit dem Alpha-Wert angegeben, der zwischen 0 – keine Absorption – und 1 – vollständige Absorption – liegt. Hochwertige Schallabsorber erreichen im relevanten Frequenzbereich hohe Werte. Diese werden in akustischen Messungen ermittelt und sind entscheidend für die fachgerechte Dimensionierung einer akustischen Maßnahme.

Vorher-Nachher: Messbare Verbesserung der Raumakustik

Die Wirkung von Schallabsorbern lässt sich objektiv messen und subjektiv deutlich wahrnehmen. Der Unterschied zwischen einem unbehandelten und einem akustisch optimierten Raum ist oft verblüffend.

Die wichtigste Messgröße ist die Nachhallzeit, angegeben in Sekunden. Sie beschreibt, wie lange es dauert, bis ein Schallereignis um 60 Dezibel abgeklungen ist. In einem unbehandelten Besprechungsraum mit harten Oberflächen kann die Nachhallzeit 1,5 bis 2 Sekunden betragen. Gespräche werden undeutlich und Sie müssen sich konzentrieren, um alles zu verstehen.

Nach der Installation von Schallschluckern sinkt die Nachhallzeit auf 0,5 bis 0,8 Sekunden. Die Sprachverständlichkeit verbessert sich deutlich. Diese Schallreduzierung ist messbar und spürbar.

Subjektiv nehmen Sie die Verbesserung sofort wahr. Der Raum klingt trockener und klarer. Stimmen sind präsenter und verständlicher. Störende Echos und metallische Verfärbungen verschwinden.

In Großraumbüros sinkt der Geräuschpegel merklich, da sich Gespräche nicht mehr so stark über große Distanzen ausbreiten. Mitarbeiter berichten von geringerer Ermüdung und besserer Konzentration.

In Wohnräumen verbessert sich die Klangqualität von Musik und Fernsehen erheblich. Bässe klingen kontrollierter, Höhen weniger schrill. Gespräche in größeren Runden werden angenehmer, da Sie nicht mehr gegen den Hall ankämpfen müssen.

Für eine objektive Bewertung empfiehlt sich eine akustische Messung vor und nach der Installation. Professionelle Akustikplaner dokumentieren die Nachhallzeit in verschiedenen Frequenzbereichen und können so die Wirksamkeit der Maßnahme nachweisen. Diese Messungen sind auch hilfreich, um bei Bedarf nachzujustieren und zusätzliche Schallabsorber gezielt zu positionieren.

Fazit – Akustikbilder von Akustikwerke

Die Akustikbilder von Akustikwerke absorbieren Hall und störende Schallreflexionen und sind somit effektive Schallschlucker. Sie sorgen zugleich für einen angenehmen Raumklang und eine hochwertige Atmosphäre.

Wir produzieren unsere Akustikbilder aus nachhaltigen und ökologischen Materialien, die in Deutschland handgefertigt werden. Sie finden eine große Motivauswahl oder gestalten Ihr individuelles Bild ganz nach Ihren Vorstellungen mit einem eigenen Motiv. Wie solche Lösungen in realisierten Räumen aussehen, zeigen unsere Referenzprojekte.

So verbessern Sie die Raumakustik mit Schallabsorbern

  • Unterscheiden Sie klar zwischen Schallabsorption und Schalldämmung: Schallschlucker wie Akustikbilder oder Paneele verbessern ausschließlich die Akustik innerhalb eines Raumes, verhindern jedoch nicht die Schallübertragung nach außen oder zwischen Räumen.
  • Planen Sie etwa 15 bis 25 Prozent der Bodenfläche als Absorberfläche ein, abhängig von den vorhandenen Materialien. Räume mit vielen harten Oberflächen wie Glas, Beton oder Fliesen benötigen mehr Schallabsorber als bereits teilmöblierte Räume.
  • Positionieren Sie Schallabsorber-Wandelemente strategisch: Bringen Sie Wandelemente mit einem Luftspalt von 3 bis 5 Zentimetern zur Wand an, um auch tiefere Frequenzen zu dämpfen, und platzieren Sie Deckensegel direkt über Geräuschquellen wie Besprechungstischen.
  • Wählen Sie das Absorbermaterial nach Raumnutzung und Frequenzbereich: Dickere Akustikabsorber von etwa 8 bis 10 cm wirken auch bei tieferen Tönen, während dünnere Elemente von etwa 5 cm vorwiegend Sprache und hohe Frequenzen dämpfen. Für eine ausgewogene Akustik kombinieren Sie verschiedene Stärken.
  • Setzen Sie auf schadstoffgeprüfte, natürliche schallabsorbierende Materialien wie Holzfasern oder Schafwolle, insbesondere in Schlafzimmern, Kinderzimmern oder Praxen, um neben der akustischen Verbesserung auch eine gesunde Raumluftqualität zu unterstützen.
  • Lassen Sie bei komplexen Räumen eine professionelle Beratung durchführen: Die Ermittlung der Nachhallzeit vor und nach der Installation stellt sicher, dass Sie weder zu wenig noch zu viel Absorberfläche einsetzen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Materialien werden für Schallschlucker verwendet?

Für Schallschlucker werden verschiedene Materialien eingesetzt. Natürliche Materialien wie Holzfasern, Schafwolle oder Baumwolle kommen häufig zum Einsatz. Schallschlucker-Tapeten werden aus synthetischem Vlies oder natürlichem Schafwoll-Filz hergestellt. Wenn Sie Schallabsorber selbst bauen möchten, eignen sich Steinwolle, Glaswolle oder natürliche Alternativen wie Hanf- oder Holzfaserdämmung als Dämmmaterial.

Wie viel Absorberfläche benötige ich für meinen Raum?

Als Faustregel gilt: Die benötigte Absorberfläche beträgt etwa 15 bis 25 Prozent der Bodenfläche. In einem 20 Quadratmeter großen Besprechungsraum mit überwiegend harten Oberflächen sollten Sie etwa 4 bis 6 Quadratmeter Absorberfläche einplanen. Diese Richtwerte helfen Ihnen bei der ersten Planung Ihrer Akustiklösung.

Wie werden Deckensegel richtig montiert?

Deckensegel werden mit Stahlseilen oder Abhängungen montiert und sollten einen Abstand von mindestens 20 Zentimetern zur Decke aufweisen. Dieser Abstand ist wichtig für die optimale akustische Wirkung der Deckensegel.

Welche Nachhallzeit ist für einen Besprechungsraum optimal?

Nach der Installation von Schallschluckern kann die Nachhallzeit auf etwa 0,4 bis 0,6 Sekunden reduziert werden. Dieser Bereich eignet sich gut für Besprechungsräume. Zum Vergleich: In einem unbehandelten Besprechungsraum mit harten Oberflächen kann die Nachhallzeit 1,5 bis 2 Sekunden betragen. Die Nachhallzeit beschreibt dabei, wie lange es dauert, bis ein Schallereignis um 60 Dezibel abgeklungen ist.

Welchen Abstand zur Wand sollten Wandelemente haben?

Bringen Sie Wandelemente mit einem Luftspalt von 3 bis 5 Zentimetern zur Wand an. Wenn Sie Schallabsorber selbst bauen, können Sie kleine Holzklötzchen oder Korkstücke verwenden, um diesen Abstand zu schaffen. Der Luftspalt verbessert die akustische Wirkung der Absorber.

Aus welchen Materialien fertigt Akustikwerke seine Akustikbilder?

Wir produzieren unsere Akustikbilder aus nachhaltigen und ökologischen Materialien, die in Deutschland handgefertigt werden. Die Akustikbilder verfügen über einen schallabsorbierenden Kern, der für die akustische Wirkung sorgt.

Erzählen Sie uns mehr über Ihr Projekt

Uns liegt der persönliche Kontakt zu Ihnen, sowie eine gute Beratung und Planung sehr am Herzen. Wir verstehen uns als Partner, der Ihnen von Beginn an bis hin zur Umsetzung betreuend zur Seite steht.

Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin. Als Ingenieurbüro und Manufaktur übernehmen wir Verantwortung für Ihr Projekt.

Unsere Akustiklösungen basieren nicht auf Schätzungen, sondern auf fundierten Berechnungen nach DIN-Normen wie z.B. der DIN 18041 und den Vorgaben des Arbeitsschutzes.

Damit garantieren wir Ihnen Sicherheit im Projekt und Akustiklösungen, die funktionieren.

Björn Federspiel Geschäftsführer