Lärm im Restaurant reduzieren: Ursachen kennen und Gäste zurückgewinnen

Lärm im Restaurant reduzieren: Erfahren Sie, warum Nachhall und harte Oberflächen den Geräuschpegel im Gastraum erhöhen und welche Akustiklösungen wirklich helfen. Wir vergleichen Akustikbilder, Deckenabsorber, Akustiksegel und Wandabsorber und zeigen, welche Lösung zu Ihrem Restaurant oder Café passt.

Akustikwerke Akustikbild zur Verbesserung der Raumakustik – dekorativer Schallabsorber für Wohnraum und Büro
Björn Federspiel - Diplom Ing. (FH)
Akustikwerke GmbH
Lärm im Restaurant reduzieren: Ursachen kennen und Gäste zurückgewinnen

Wenn sich Ihre Gäste über den Tisch hinweg beinahe anschreien müssen, ist das selten ein Zeichen für ein lebhaftes Lokal. Meist steckt ein akustisches Problem dahinter. Gaststätten ohne spezielle raumakustische Ausstattung sind oft hallig und laut. Liegt der Geräuschpegel über dem, was als angenehm gilt, wird jedes Gespräch zur Anstrengung, und die Servicekraft versteht die Bestellung nur noch halb.

Mit Lärm im Gastraum müssen Sie sich aber nicht abfinden. Er lässt sich messen, berechnen und gezielt senken. Dafür brauchen Sie zwei Dinge: ein Verständnis der Ursachen und die Maßnahme, die zu Ihrem Lokal passt.

Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, warum es in Restaurants und Cafés so laut wird und was das für Gäste und Personal bedeutet. Sie erfahren, welche Lautstärke noch als angenehm gilt. Dann vergleichen wir vier bewährte Lösungen, mit denen Sie den Lärm im Restaurant reduzieren können: Akustikbilder, Deckenabsorber, Akustiksegel und Wandabsorber. Außerdem beantworten wir Fragen zu Brandschutz, Hygiene und Küchennähe sowie zur Montage im laufenden Betrieb. So können Sie Schritt für Schritt entscheiden, was Ihr Gastraum braucht, damit sich Ihre Gäste wieder unterhalten können und gern wiederkommen.

So bringen Sie Ruhe in Ihren Gastraum

  • Setzen Sie bei der Raumakustik an, wenn Sie den Lärm im Restaurant reduzieren möchten. Appelle an Ihre Gäste helfen kaum. Sinkt der Nachhall, entfällt der Anlass, lauter zu sprechen (Lombard-Effekt).
  • Prüfen Sie, ob Ihrem Lokal Absorptionsfläche fehlt. Das A/V-Verhältnis liegt in Gasträumen oft unter 0,10 1/m. Die DIN 18041 empfiehlt bei 3 m Deckenhöhe mindestens 0,19 1/m.
  • Wählen Sie die Lösung passend zu Ihrem Raum. Akustikbilder eignen sich für Cafés mit freien Wänden, Deckenabsorber für große, offene Räume, Akustiksegel für Tische und Bar, Wandabsorber für Reflexionen an harten Wänden.
  • Lassen Sie Absorber anhand von Messung und Berechnung dimensionieren. Ein Quadratmeter Produktfläche entspricht nämlich nicht automatisch einem Quadratmeter wirksamer Absorptionsfläche. Auf einen Klatschtest sollten Sie sich nicht verlassen.
  • Klären Sie vor dem Kauf Brandschutz und Hygiene. Prüfen Sie, ob Ihr Lokal als Versammlungsstätte gilt, und setzen Sie in Küche und Spülbereich nur dafür geeignete Hygiene-Akustiksysteme ein.
  • Planen Sie die Montage Wand für Wand am Ruhetag, dann müssen Sie für den Einbau nicht schließen. Bei verklebten Flächen rechnen Sie mit 24 Stunden Aushärtezeit.
  • Nutzen Sie die kostenlose Erstberatung, wenn sich Ihre Gäste kaum noch unterhalten können oder Ihr Team unter dem Pegel leidet. Das Angebot gilt für Ihren Gastraum, nicht für Wohnbau oder Gehörschutz.

Schallschutz in der Gastronomie: Warum es im Gastraum so laut wird

Ein lauter Gastraum hat fast nie nur eine Ursache. Meist kommen mehrere Faktoren zusammen: die Bauweise des Raums, die Einrichtung und das Verhalten der Gäste. Materialien, Raumgröße, Deckenhöhe, Möblierung und Oberflächen prägen die Akustik stark. Wer diese Zusammenhänge kennt, setzt an der richtigen Stelle an und tauscht nicht auf gut Glück Dekoration aus.

In der Gastronomie spielen zwei Mechanismen die Hauptrolle. Der erste ist physikalisch: Harte Flächen werfen Schall zurück, und es entsteht Hall. Der zweite ist menschlich: Je lauter es wird, desto lauter sprechen alle. Beide schauen wir uns in den nächsten Abschnitten genauer an.

Akustikwerke Akustikbild zur Verbesserung der Raumakustik – dekorativer Schallabsorber für Wohnraum und Büro

Harte Oberflächen, Hall und das A/V-Verhältnis

Wer wissen will, warum ein Gastraum hallt, muss auf die Oberflächen schauen. Glas, Fliesen, Sichtbeton, Holzböden und glatt verputzte Wände werfen Schall nahezu ungebremst zurück. Harte Oberflächen reflektieren Schall stärker, absorbierende Materialien können die Situation verbessern.

Fachleute bewerten das mit dem A/V-Verhältnis. Es setzt die Absorptionsfläche A in Beziehung zum Raumvolumen V. Die DIN 18041 nennt dafür Richtwerte. Gaststätten und Kantinen zählen dort zur Untergruppe B3, also zu den Räumen, in denen mehrere Menschen gleichzeitig sprechen. Bei 3 m Deckenhöhe gilt die Raumakustik als gut, wenn das A/V-Verhältnis mindestens 0,19 1/m beträgt. In der Praxis liegt es in solchen Räumen meist unter 0,10 1/m, also weit unter dem empfohlenen Wert.

In vielen Lokalen fehlt schlicht wirksame Absorptionsfläche. Diese Lücke lässt sich schließen, wenn die Absorber fachgerecht dimensioniert und passend im Raum platziert werden. Nach Augenmaß anzubringen reicht dafür nicht.

Der Lombard-Effekt: Warum Gäste immer lauter sprechen

Der Lombard-Effekt beschreibt, wie wir unbewusst die Stimme heben, sobald es um uns herum lauter wird. Ein hallender Raum gibt jedes Gespräch verlängert zurück, und der Pegel steigt weiter, solange der Nachhall nicht sinkt. Sie kennen das aus jedem vollen Restaurant. Gäste sind davon genauso betroffen wie Ihr Servicepersonal.

Das Problem ist die Rückkopplung. Die Nachbartische reagieren auf den Hall und sprechen lauter, worauf wiederum Ihre Gäste lauter werden. So schaukelt sich der Pegel Schritt für Schritt hoch, ohne dass es jemand darauf anlegt. Oft merken Sie es erst, wenn sich der Raum wie ein Dauerrauschen anfühlt.

Daraus folgt: Appelle an die Gäste, leiser zu sprechen, helfen kaum. Wirksamer ist es, den Nachhall zu verringern. Wirft der Raum weniger Schall zurück, sinkt der Anlass, die Stimme zu erheben, und die Spirale kommt zur Ruhe. Absorber verändern die Bedingungen, unter denen Ihre Gäste sprechen, und das Verhalten folgt von selbst.

Folgen für Gäste, Personal und Umsatz

Dauerhafter Lärm trifft alle Beteiligten. Gäste können sich nicht entspannt unterhalten und fühlen sich schneller unwohl. In einer Studie, auf die ruhig.at verweist, begann der Lärm der Teilnehmer bei etwa 52 dB zu stören. In gewöhnlichen Restaurants liegen die Werte zwischen 60 und 80 dB, also deutlich darüber. Wer sich unwohl fühlt, bleibt kürzer und empfiehlt ein Lokal seltener weiter. Am Ende sinkt damit auch Ihr Umsatz.

Besonders belastet ist Ihr Personal, das dem Lärm täglich über mehrere Stunden ausgesetzt ist. Servicekräfte müssen besonders laut mit den Gästen sprechen, und das strapaziert die Stimme. Dazu kommt Stress, der unter anderem zu Kopfschmerzen, erhöhtem Blutdruck und sinkender Arbeitsleistung führen kann.

Druck kann auch von außen entstehen. Nach Beschwerden von Anwohnern können Behörden Auflagen erteilen, etwa eine bessere Schalldämmung oder eingeschränkte Betriebszeiten. Gute Akustik schafft also Komfort und sichert zugleich Ihren Betrieb.

Welche Lautstärke im Gastraum noch angenehm ist

Viele Betreiber wünschen sich eine einfache Antwort. Einen einheitlichen, verbindlichen dB(A)-Richtwert für den Gastraum gibt es jedoch nicht. Belegen lassen sich typische Größenordnungen. Die DAGA-Messstudie 2015 in 25 Speise- und Trinklokalen ergab Mittelungspegel größtenteils zwischen 75 und 85 dB(A). In keinem Speiselokal lag der Mittelungspegel über 80 dB(A). Als durchschnittlicher Geräuschpegel in Gaststätten werden 80 dB genannt. Mit verschiedenen Maßnahmen lässt sich dieser Pegel um bis zu 10 dB senken.

Als Orientierung dient deshalb ein Bereich um 70 bis 80 dB(A), kein fixer Grenzwert. Entscheidender als eine einzelne Zahl ist die Frage, ob sich Ihre Gäste ohne Anstrengung unterhalten können.

Für Ihr Personal gelten zusätzlich die Regeln des Arbeitsschutzes. Die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung greift ab den Auslösewerten von 80 beziehungsweise 85 dB(A). Da in Gasträumen regelmäßig 75 bis 85 dB(A) erreicht werden, kann der Servicebetrieb diese Werte schnell erreichen. Schon deshalb lohnt es sich, die Raumakustik ernst zu nehmen.

Lösungen im Vergleich: So können Sie den Lärm im Restaurant reduzieren

Mehrere Wege führen zu einem ruhigeren Gastraum, und keiner ist automatisch der beste. Alle beruhen auf demselben Prinzip: Absorber vergrößern die Absorptionsfläche im Raum und nehmen dem Schall damit Energie.

Bei Akustikwerke entstehen die Schallabsorber in eigener Manufaktur in Köln. Als absorbierender Kern dient Naturholzfaser-Dämmung. Die Absorber werden projektspezifisch geplant und fachgerecht dimensioniert, damit sie akustisch wirken und sich zugleich in die Architektur einfügen.

Im Folgenden stellen wir vier Lösungen vor: Akustikbilder, Deckenabsorber, Akustiksegel und Wandabsorber. Jede hat eigene Stärken. Häufig führt erst die Kombination zum besten Ergebnis.

Akustikbilder: Dekoration mit Absorptionswirkung

Akustikbilder sind Wandschmuck und Schallabsorber in einem. Hinter dem bespannten Bildträger sitzt ein absorbierender Kern. Bei den Absorbern von Akustikwerke besteht er aus Naturholzfaser-Dämmung. Motiv, Format und Stoff stimmen Sie individuell auf Ihr Konzept ab. So wird aus einer akustischen Notwendigkeit ein Gestaltungselement.

Akustikbilder sind besonders sinnvoll, wenn sich die Atmosphäre Ihres Lokals nicht verändern soll. Sie passen zu Cafés, kleineren Restaurants und Bereichen mit freien Wandflächen, etwa Nischen, Fensterfronten gegenüber oder Wänden neben Sitzgruppen.

Ein Punkt verdient Aufmerksamkeit: Ein Quadratmeter Produktfläche entspricht nicht automatisch einem Quadratmeter wirksamer Absorptionsfläche. Entscheidend sind unter anderem der frequenzabhängige Absorptionsgrad, die Materialstärke und der Aufbau. Deshalb kommt es auf eine fachgerechte Dimensionierung an. Wenige Bilder an der falschen Stelle bringen wenig. Durchdacht verteilte Flächen wirken dagegen deutlich.

Referenzprojekt Akustikwerke: Wandabsorber bei Stoi Restaurant München – Schallabsorber für optimale Raumakustik

Deckenabsorber für große, offene Gasträume

In vielen Gasträumen ist die Decke die größte freie Fläche. Möbel, Fenster oder Dekoration unterbrechen sie nicht, und genau deshalb ist sie für die Akustik so wertvoll. Deckenabsorber wirken flächig und nehmen dem Raum einen großen Teil des Nachhalls. Wandflächen oder Sitzplätze müssen Sie dafür nicht opfern.

Besonders sinnvoll sind Deckenabsorber in großen, offenen Gasträumen, in Hallen, Frühstücksbereichen oder Restaurants mit hohen Decken. Dort laufen die Schallwellen weit und treffen immer wieder auf harte Flächen. Eine gut geplante Deckenlösung dämpft das gleichmäßig im ganzen Raum. Der Pegel sinkt an allen Tischen, nicht nur an einzelnen Plätzen.

Gestalterisch lassen sich Deckenabsorber ruhig und großzügig in die Architektur einbinden. Bei Akustikwerke werden sie individuell gefertigt und auf Raumgröße, Deckenhöhe und Nutzung abgestimmt. Zu Brandschutz und Hygiene an der Decke finden Sie weiter unten einen eigenen Abschnitt.

Akustiksegel: flexibel über Tischen und Bar

Akustiksegel hängen frei unter der Decke und wirken dort, wo der Lärm entsteht: über Tischgruppen, Sitzbereichen oder der Bar. Weil sie keine geschlossene Fläche bilden, haben Sie bei der Gestaltung viel Spielraum. Form, Größe und Anordnung passen Sie an Ihr Lokal an und setzen bewusst Akzente, etwa als Lichtband über der Theke oder als Gliederung eines offenen Raums.

Auch der Abstand zur Decke spielt eine Rolle. Neben dem frequenzabhängigen Absorptionsgrad entscheiden Materialstärke, Aufbau, Abstand zu Wand oder Decke und Montageart über die Wirkung. Segel nutzen diesen Spielraum und nehmen Schall auch von oben und von der Seite auf.

Akustiksegel eignen sich besonders, wenn eine geschlossene Deckenverkleidung unerwünscht oder baulich schwierig ist, etwa bei sichtbarer Haustechnik, hohen Räumen oder Industrie-Optik. Gut kombinieren lassen sie sich auch mit Beleuchtung. Akustikwerke bietet hochwertige Akustik- und Lichtlösungen, die sich zu einem stimmigen Gesamtbild verbinden lassen.

Wandabsorber: Wirkung genau dort, wo der Schall reflektiert wird

Wandabsorber setzen an der Stelle an, an der Schall zurückgeworfen wird. Gerade Wände gegenüber von Sitzbereichen, Rückwände von Bars und lange Flächen entlang von Gängen schicken Gespräche quer durch den Raum. Belegen Sie diese Flächen mit Absorbern, verlieren die Reflexionen deutlich an Energie.

Die Unterhaltung am Nachbartisch dringt dann weniger stark durch.

Ein Lamellenpaneel gehört beispielsweise in den Gastraum und an die Bar-Rückwand, in Halle und Frühstücksraum, aber nicht in Küche und Spülbereich. Gestalterisch sind Wandabsorber vielseitig: als ruhige Fläche, als Raumteiler oder als Akzent in Holz und Stoff.

Sie eignen sich besonders, wenn die Decke aus baulichen Gründen nicht infrage kommt oder wenn Sie Hall und Reflexionen an bestimmten Stellen gezielt angehen wollen. Eine Berechnung der erforderlichen Absorptionsfläche zeigt, ob die belegte Wandfläche tatsächlich ausreicht.

Welche Lösung passt zu welchem Lokal?

  • Kleines Café oder Bistro mit schönem Wandschmuck: Akustikbilder bringen Absorption in den Raum, ohne seinen Charakter zu verändern. Sie funktionieren vor allem dort, wo genug freie Wandfläche zur Verfügung steht.
  • Großer, offener Gastraum oder Halle: Deckenabsorber sorgen flächig für Ruhe und nehmen dem Raum gleichmäßig den Nachhall. Gerade bei hohen Decken sind sie oft die wirksamste Basis.
  • Gastraum mit sichtbarer Technik, Industrie-Look oder klar getrennten Zonen: Akustiksegel über Tischen und Bar wirken genau dort, wo viele Menschen gleichzeitig sprechen, und lassen sich flexibel gestalten.
  • Räume mit langen, harten Wänden oder markanter Bar-Rückwand: Wandabsorber bekämpfen Reflexionen direkt an der Quelle und lassen sich gut in Holz- oder Stoffoptik einbinden.
  • Komplexe Situationen: Häufig führt eine Kombination zum besten Ergebnis. Welche passt, hängt von Raumvolumen, Oberflächen und Nutzung ab. Eine Messung und akustische Berechnung schaffen Klarheit, damit Sie nicht raten müssen.

Brandschutz, Hygiene und Küchennähe: Worauf Gastronomen achten müssen

Für Akustikelemente gelten beim Schallschutz in der Gastronomie besondere Anforderungen. Beim Brandschutz kommt es darauf an, ob Ihr Lokal als Versammlungsstätte gilt. Schank- und Speisewirtschaften sind Versammlungsstätten im Sinne der Muster-Versammlungsstättenverordnung, sobald Versammlungsräume einzeln mehr als 200 Besucher fassen.

In Versammlungsräumen müssen Wandbekleidungen mindestens aus schwerentflammbaren Baustoffen bestehen. Deckenbekleidungen müssen nichtbrennbar sein. Bis 1.000 m² Grundfläche genügen schwerentflammbare Bekleidungen oder geschlossene, nicht hinterlüftete Holzbekleidungen. Unterkonstruktionen und Befestigungen müssen aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen, außer in Räumen bis 100 m² Grundfläche.

Welche Klassifizierung ein konkretes Produkt nachweislich erfüllt, prüfen wir projektspezifisch. Technische Eigenschaften lassen sich nicht pauschal auf alle Produkte übertragen.

Beim Thema Hygiene gilt: Für Räume, in denen Lebensmittel zubereitet werden, verlangt die Verordnung (EG) Nr. 852/2004 leicht zu reinigende, abwaschbare Wandflächen. Ein Lamellenpaneel mit offenem Filz erfüllt das nicht. Es gehört in den Gastraum, nicht in Küche und Spülbereich. Für Küchen gibt es eigene Hygiene-Akustiksysteme.

Was Akustikmaßnahmen kosten und wann sie sich lohnen

Was eine Akustiklösung kostet, lässt sich seriös nur für Ihren Raum beantworten. Der Aufwand hängt von Faktoren ab, die von Lokal zu Lokal verschieden sind: Raumvolumen, Deckenhöhe, vorhandene Oberflächen, benötigte Absorptionsfläche, gewählte Lösung sowie Material und Verarbeitung. Pauschale Preisangaben finden Sie hier deshalb bewusst nicht.

In Vergleichen geht oft ein Punkt unter: Ein Quadratmeter Produktfläche entspricht nicht automatisch einem Quadratmeter wirksamer Absorptionsfläche. Zwei Angebote lassen sich daher nur vergleichen, wenn klar ist, was im Raum akustisch tatsächlich wirkt.

Am sinnvollsten ist eine Maßnahme, wenn sie auf einer Analyse beruht. Dazu gehören eine Messung der Ist-Situation, eine akustische Berechnung und eine fachgerechte Dimensionierung. Eine Nachhallzeitmessung lohnt sich vor allem vor einer Sanierung, um den Ist-Zustand zu dokumentieren, und danach als Kontrollmessung.

Handgefertigte Absorber aus Naturmaterialien sind präzise verarbeitet, auf Ihre Architektur abgestimmt und auf Langlebigkeit ausgelegt. Handlungsbedarf besteht in der Regel dann, wenn Gäste sich nicht mehr unterhalten können oder Ihr Team unter dem Pegel leidet.

Akustikwerke Dodekaeder Mikrofon für Messung

Montage im laufenden Betrieb und Planung der Maßnahmen

Viele Betreiber fürchten, für den Einbau schließen zu müssen. Zwingend ist das nicht. Bei Umbauten im laufenden Betrieb empfiehlt sich die Montage Wand für Wand am Ruhetag. Verschraubte Flächen sind sofort fertig. Produktion, Lieferung und Montage lassen sich so organisieren, dass der Betrieb möglichst wenig leidet.

Am Anfang steht die Planung. Eine Messung vor der Installation ist nicht generell vorgeschrieben, aber ein sinnvolles Planungsinstrument. Wenn Sie einen belastbaren Nachweis brauchen, können Sie nach DIN EN ISO 3382 messen lassen. Die DIN 18041 ist eine technische Norm und damit nicht automatisch Gesetz.

Von einem schnellen Klatschtest sollten Sie sich nicht täuschen lassen. Er liefert nur einen ersten Eindruck und ersetzt weder Berechnung noch Messung, denn ein besetzter Gastraum verhält sich anders als ein leerer.

Akustikwerke begleitet Ihr Projekt von der Planung bis zur Montage und achtet dabei auf akustische Wirksamkeit und auf die gestalterische Einbindung in Ihre Architektur. Einen Überblick über Beratung, Planung, Fertigung, Lieferung und Montage finden Sie unter unseren Leistungen.

Kostenlose Erstberatung für Ihren Gastraum

Sie müssen nicht allein entscheiden, welche Maßnahme zu Ihrem Lokal passt. Wenn Sie den Lärm im Restaurant reduzieren möchten und unsicher sind, ob Akustikbilder, Deckenabsorber, Akustiksegel oder Wandabsorber der richtige Weg sind, sprechen Sie uns an. In einer Erstberatung schauen wir gemeinsam auf Ihre Raumsituation: Größe, Oberflächen, Nutzung und Ihre gestalterischen Wünsche.

Darauf aufbauend zeigen wir Ihnen, welche Lösung sinnvoll ist. Bei Bedarf folgen Messung, akustische Berechnung und eine fachgerechte Dimensionierung. Unsere Absorber fertigen wir in Köln in eigener Manufaktur aus hochwertigen Naturmaterialien, maßgeschneidert und auf Langlebigkeit ausgelegt.

Das Angebot richtet sich an Gastronomiebetriebe, also an Restaurants, Cafés und vergleichbare Gasträume. Für Wohnbau oder Gehörschutz ist es nicht gedacht.

Schildern Sie uns einfach Ihre Situation. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Ihre Gäste sich wieder entspannt unterhalten können und Ihr Team ruhiger arbeitet. Beispiele bereits umgesetzter Akustiklösungen in Restaurants und Cafés finden Sie in unseren Referenzprojekten.

Zusammenfassung: Lärm im Restaurant entsteht durch harte Oberflächen und den Lombard-Effekt. Absorber, die auf Messung und Berechnung beruhen, senken den Nachhall und den Pegel und entlasten damit Gäste und Personal.

Häufig gestellte Fragen

Welche Lösungen bietet Akustikwerke, um den Lärm in meinem Restaurant zu reduzieren?

Akustikwerke setzt auf vier bewährte Lösungen: Akustikbilder, Deckenabsorber, Akustiksegel und Wandabsorber. Die Schallabsorber entstehen in eigener Manufaktur in Köln. Als absorbierender Kern dient Naturholzfaser-Dämmung. Sinkt der Nachhall, entfällt zudem der Anlass, lauter zu sprechen (Lombard-Effekt).

Für welche Gastraumsituation eignen sich Akustikbilder, Deckenabsorber, Akustiksegel und Wandabsorber jeweils?

Akustikbilder eignen sich für Cafés, kleinere Restaurants und Bereiche mit freien Wandflächen, etwa Nischen oder Wände neben Sitzgruppen. Deckenabsorber sind besonders sinnvoll in großen, offenen Räumen, Hallen, Frühstücksbereichen oder Restaurants mit hohen Decken. Akustiksegel hängen frei unter der Decke und wirken dort, wo der Lärm entsteht: über Tischgruppen, Sitzbereichen oder der Bar. Wandabsorber setzen Sie dort ein, wo harte Wände den Schall reflektieren.

Gibt es einen verbindlichen dB(A)-Richtwert für die Lautstärke im Gastraum?

Nein, einen einheitlichen, verbindlichen dB(A)-Richtwert für den Gastraum gibt es nicht. Als Orientierung dient ein Bereich um 70 bis 80 dB(A). Die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung greift ab den Auslösewerten von 80 beziehungsweise 85 dB(A).

Um wie viel dB lässt sich der Geräuschpegel in einer Gaststätte mit Akustikmaßnahmen senken?

Als durchschnittlicher Geräuschpegel in Gaststätten werden 80 dB genannt. Mit verschiedenen Maßnahmen lässt sich dieser Pegel um bis zu 10 dB senken.

Warum wird es in meinem Gastraum durch Glas, Fliesen oder Sichtbeton so laut?

Glas, Fliesen, Sichtbeton, Holzböden und glatt verputzte Wände werfen Schall nahezu ungebremst zurück. Die Akustik wird außerdem stark von Materialien, Raumgröße, Deckenhöhe, Möblierung und Oberflächen geprägt. Bei 3 m Deckenhöhe gilt die Raumakustik als gut, wenn das A/V-Verhältnis mindestens 0,19 1/m beträgt. In der Praxis liegt es in solchen Räumen meist unter 0,10 1/m.

Welche Brandschutzanforderungen muss ich bei Wand- und Deckenbekleidungen im Gastraum beachten?

Schank- und Speisewirtschaften gelten als Versammlungsstätten im Sinne der Muster-Versammlungsstättenverordnung, sobald Versammlungsräume einzeln mehr als 200 Besucher fassen. In Versammlungsräumen müssen Wandbekleidungen mindestens aus schwerentflammbaren Baustoffen bestehen, Deckenbekleidungen müssen nichtbrennbar sein. Bis 1.000 m² Grundfläche genügen schwerentflammbare Bekleidungen oder geschlossene, nicht hinterlüftete Holzbekleidungen. Unterkonstruktionen und Befestigungen müssen aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen, außer in Räumen bis 100 m² Grundfläche.

Warum nennt Akustikwerke keine pauschalen Preise für Akustikmaßnahmen, und wovon hängen die Kosten ab?

Pauschale Preisangaben finden Sie bewusst nicht, weil der Aufwand von mehreren Faktoren abhängt: Raumvolumen, Deckenhöhe, vorhandene Oberflächen, benötigte Absorptionsfläche, gewählte Lösung sowie Material und Verarbeitung. Dazu gehören außerdem eine Messung der Ist-Situation, eine akustische Berechnung und eine fachgerechte Dimensionierung.

Kann ich die Montage im laufenden Betrieb durchführen lassen, und wie lange dauert sie?

Ja, bei Umbauten im laufenden Betrieb empfiehlt sich die Montage Wand für Wand am Ruhetag. Verschraubte Flächen sind sofort fertig. Akustikwerke begleitet Ihr Projekt von der Planung bis zur Montage.

Was umfasst die kostenlose Erstberatung von Akustikwerke für meinen Gastraum?

In der kostenlosen Erstberatung schauen wir gemeinsam auf Ihre Raumsituation: Größe, Oberflächen, Nutzung und Ihre gestalterischen Wünsche. Das Angebot richtet sich an Gastronomiebetriebe, also an Restaurants, Cafés und vergleichbare Gasträume. Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie die passende Lösung für Ihren Gastraum finden möchten.

Erzählen Sie uns mehr über Ihr Projekt

Uns liegt der persönliche Kontakt zu Ihnen, sowie eine gute Beratung und Planung sehr am Herzen. Wir verstehen uns als Partner, der Ihnen von Beginn an bis hin zur Umsetzung betreuend zur Seite steht.

Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin. Als Ingenieurbüro und Manufaktur übernehmen wir Verantwortung für Ihr Projekt.

Unsere Akustiklösungen basieren nicht auf Schätzungen, sondern auf fundierten Berechnungen nach DIN-Normen wie z.B. der DIN 18041 und den Vorgaben des Arbeitsschutzes.

Damit garantieren wir Ihnen Sicherheit im Projekt und Akustiklösungen, die funktionieren.

Björn Federspiel Geschäftsführer