Geräuschpegel messen – So geht’s!

Akustikwerke Akustikbild zur Verbesserung der Raumakustik – dekorativer Schallabsorber für Wohnraum und Büro
Björn Federspiel - Diplom Ing. (FH)
Akustikwerke GmbH
Geräuschpegel messen header

Egal, ob in der Wohnung, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit: Das Messen des Geräuschpegels kann wichtig sein, um Gesundheit und Psyche zu schonen oder gesetzliche Vorschriften einzuhalten. Wir stellen Ihnen hier die Grundlagen zum Geräuschpegel messen vor und bieten praktische Tipps und Tools, die Ihnen helfen, den Geräuschpegel korrekt zu ermitteln.

Wie kann man den Geräuschpegel messen?

Es gibt verschiedene Arten von Schallpegelmessern – von einfachen analogen Geräten bis zu komplexen digitalen Messsystemen. Digitale Geräte bieten oft zusätzliche Funktionen wie Datenlogging und Frequenzanalyse.

Analoge Schallpegelmesser arbeiten oft mit einem Mikrofon, das Schallwellen in elektrische Signale umwandelt, die dann mechanisch oder mit analoger Elektronik ausgewertet werden. Ihre größte Stärke liegt in der Robustheit gegenüber Umwelteinflüssen wie Temperatur und Feuchtigkeit, was sie besonders langlebig macht. Allerdings sind sie in der Regel weniger präzise als digitale Alternativen und bieten weniger Flexibilität bei der Datenspeicherung und -analyse.

Digitale Schallpegelmesser dagegen nutzen Mikroprozessoren zur Verarbeitung der Eingangssignale, was eine genauere und vielseitigere Analyse der Schalldaten ermöglicht. Sie können leicht mit anderen digitalen Geräten verbunden werden, um Daten zu speichern oder weiterzuverarbeiten, und sind oft mit benutzerfreundlichen Interfaces ausgestattet. Zu den Nachteilen gehört ihre höhere Anfälligkeit für elektronische Störungen beim Messen des Geräuschpegels und die Notwendigkeit regelmäßiger Software-Updates.

Weitere Methoden zum Messen vom Geräuschpegel

Neben diesen grundlegenden Typen gibt es auch spezialisierte Handgeräte, fest installierte Messstationen und Smartphone-Apps:

  • Handgeräte sind tragbar und flexibel einsetzbar, ideal für ein schnelles Messen des Geräuschpegels vor Ort. Sie sind jedoch aufgrund ihrer Größe oft weniger genau als größere, stationäre Geräte.
  • Fest installierte Messstationen werden in Umgebungen eingesetzt, in denen ein kontinuierliches Messen des Geräuschpegels erforderlich ist, wie in industriellen Anlagen oder in der Nähe von Flughäfen. Diese Systeme sind hochpräzise und können über lange Zeiträume hinweg zuverlässige Daten liefern, erfordern aber eine aufwendige Installation und Instandhaltung.
  • Smartphone-Apps bieten eine kostengünstige Alternative, um den Geräuschpegel im Alltag zu messen und sind besonders benutzerfreundlich. Allerdings erreichen sie nicht die Genauigkeit professioneller Geräte und sind eher für orientierende Messungen der Lautstärke als für präzise Lärmanalysen geeignet.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Geräuschpegel richtig messen

Für aussagekräftige Messergebnisse gehen Sie beim Geräuschpegel messen systematisch vor. Wählen Sie den Messort sorgfältig: Positionieren Sie Ihren Dezibelmesser oder Ihr Smartphone dort, wo Sie die tatsächliche Lärmbelastung erfassen möchten – am Arbeitsplatz, im Wohnbereich oder nahe einer vermuteten Lärmquelle.

Halten Sie mindestens einen Meter Abstand zu Wänden, Fenstern und anderen reflektierenden Flächen. Schallreflexionen verfälschen sonst die Messwerte. Bei der Lautstärkemessung ist die Dauer entscheidend. Einzelne Momentaufnahmen sind wenig aussagekräftig, weil der Lärmpegel schwankt. Messen Sie über einen repräsentativen Zeitraum: mindestens fünf bis zehn Minuten für eine erste Einschätzung, bei Bedarf mehrere Stunden oder einen ganzen Arbeitstag.

Notieren Sie die gemessenen Minimal-, Maximal- und Durchschnittswerte. Diese drei Parameter bilden die Grundlage für eine fundierte Beurteilung der akustischen Belastung. Achten Sie während der Schallmessung darauf, dass Sie selbst nicht zur Störquelle werden. Halten Sie Abstand zum Mikrofon, vermeiden Sie Gespräche und bewegen Sie sich möglichst wenig.

Bei einer Dezibel-Mess-App kann es helfen, das Gerät auf einem stabilen Untergrund zu platzieren, statt es in der Hand zu halten. Dokumentieren Sie die Messbedingungen: Uhrzeit, Wetterlage, besondere Ereignisse. Eine präzise Dokumentation ermöglicht es Ihnen, Messwerte verschiedener Zeitpunkte vergleichbar zu machen. Wenn Sie belastbare Daten zur Raumakustik benötigen, bietet eine professionelle Akustikmessung eine wesentlich präzisere Grundlage für die weitere Planung.

Akustikwerke Akustikbild zur Verbesserung der Raumakustik – dekorativer Schallabsorber für Wohnraum und Büro

Vergleich: Professionelle Messgeräte vs. Apps vs. Online-Tools

Die Wahl des richtigen Messinstruments hängt von Ihrem Verwendungszweck und den geforderten Genauigkeitsansprüchen ab. Jede Methode hat spezifische Stärken und Grenzen.

Professionelle Dezibel-Messgeräte der Klasse 1 oder 2 bieten die höchste Präzision mit einer Genauigkeit von ±1–2 dB. Diese Geräte sind kalibrierbar, rechtlich anerkannt und ermöglichen umfassende Frequenzanalysen. Sie eignen sich für Arbeitsschutz, Gutachten und behördliche Messungen. Die Anschaffungskosten beginnen bei etwa 200 Euro, hinzu kommt die regelmäßige Kalibrierung. Wenn Sie rechtlich belastbare Messwerte benötigen – für arbeitsschutzrechtliche Nachweise, Mietminderungen oder behördliche Verfahren – ist ein kalibriertes Lautstärke-Messgerät dieser Klasse unverzichtbar.

Smartphone-Apps zum Dezibel messen erreichen eine Genauigkeit von ±5–10 dB und sind kostenlos bis etwa 10 Euro erhältlich. Sie eignen sich für orientierende Messungen, Alltagssituationen und erste Einschätzungen. Die Vorteile: sofortige Verfügbarkeit, benutzerfreundliche Bedienung und ausreichende Genauigkeit für Vergleichsmessungen. Die Mikrofonqualität variiert jedoch stark zwischen verschiedenen Geräten. Diese Apps finden keine rechtliche Anerkennung und können ungenaue Absolutwerte liefern. Für eine erste Einschätzung der Lärmsituation in Ihrem Wohnraum oder Büro genügen Apps zum Lautstärke messen.

Online-Dezibelmesser bieten eine Genauigkeit von ±5–15 dB und sind kostenlos nutzbar. Sie ermöglichen eine schnelle Orientierung ohne Installation, funktionieren browserbasiert und sind plattformübergreifend einsetzbar. Diese Tools sind jedoch stark abhängig von der Qualität des Gerätemikrofons und des Browsers, bieten keine Kalibrierungsmöglichkeit und liefern nur grobe Richtwerte.

Beachten Sie bei Dezibelmesser-Apps: Die Messgenauigkeit hängt stark vom verbauten Mikrofon ab. Hochwertige Geräte liefern tendenziell bessere Ergebnisse, doch selbst bei identischen Modellen können Fertigungstoleranzen zu Abweichungen führen. Nutzen Sie Apps primär für Vergleichsmessungen am selben Gerät. Eine manuelle Kalibrierung, die viele Schallpegelmesser-Apps anbieten, kann die Genauigkeit verbessern – dazu benötigen Sie jedoch einen bekannten Referenzpegel.

Methode Genauigkeit Kosten Einsatzbereich Vorteile Einschränkungen
Professionelle Messgeräte (Klasse 1/2) ±1–2 dB Ab 200 Euro Arbeitsschutz, Gutachten, behördliche Messungen Höchste Präzision, kalibrierbar, rechtlich anerkannt, umfassende Frequenzanalyse Anschaffungskosten, regelmäßige Kalibrierung erforderlich
Smartphone-Apps ±5–10 dB Kostenlos bis 10 Euro Orientierende Messungen, Alltagssituationen, erste Einschätzung Sofort verfügbar, benutzerfreundlich, ausreichend für Vergleichsmessungen Mikrofonqualität variiert stark, keine rechtliche Anerkennung, ungenaue Absolutwerte
Online-Dezibelmesser ±5–15 dB Kostenlos Schnelle Orientierung ohne Installation Keine App-Installation nötig, browserbasiert, plattformübergreifend Stark abhängig von Gerätemikrofon und Browser, keine Kalibrierung, nur grobe Richtwerte

Messwerte richtig interpretieren: Dezibel-Skala und Richtwerte

Die Interpretation der gemessenen Dezibel-Werte erfordert ein grundlegendes Verständnis der logarithmischen Skala und der relevanten Richtwerte. Ein Anstieg um 10 dB entspricht einer Verzehnfachung der Schallintensität, wird jedoch subjektiv als ungefähre Verdoppelung der Lautstärke wahrgenommen.

Diese nichtlineare Beziehung erklärt, warum bereits kleine Dezibel-Unterschiede erhebliche Auswirkungen auf das Lärmempfinden haben. Die logarithmische Natur der Dezibel-Skala bedeutet, dass eine Reduktion um 3 dB die Schallenergie halbiert.

Zur Einordnung Ihrer Messwerte beim Geräuschpegel messen dienen etablierte Richtwerte: Flüstern liegt bei etwa 30 dB, normale Gesprächslautstärke bei 60 dB, Straßenverkehr bei 70–80 dB. Ab 85 dB beginnt der Bereich, in dem dauerhafte Lärmbelastung zu Gehörschäden führen kann. Die Arbeitsstättenverordnung setzt für geistige Tätigkeiten einen Richtwert von 55 dB an, für einfache Bürotätigkeiten 70 dB. In Wohngebieten gelten nachts 35 dB als Orientierungswert, tagsüber 50 dB.

Diese Richtwerte dienen als Orientierung für die Beurteilung der akustischen Qualität Ihrer Umgebung. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Spitzenpegeln und Dauerschallpegeln. Ein kurzzeitiger Lärmpegel von 90 dB – etwa durch vorbeifahrende Fahrzeuge – ist weniger problematisch als ein konstanter Pegel von 75 dB über acht Stunden.

Professionelle DB-Messgeräte erfassen daher verschiedene Parameter: den momentanen Schalldruckpegel (SPL), den energieäquivalenten Dauerschallpegel (Leq) sowie Minimal- und Maximalwerte. Für die Beurteilung der Gesundheitsgefährdung ist der Dauerschallpegel entscheidend, da dieser die Gesamtlärmbelastung über einen definierten Zeitraum abbildet. Der Leq-Wert berücksichtigt sowohl die Intensität als auch die Dauer der Lärmexposition und ermöglicht eine realistische Risikoeinschätzung.

Ab wann ist Lärm zu viel und was ist eigentlich ein Dezibel?

Um die Frage, wie viel Lärm zumutbar ist, objektiv zu beantworten, wird oft die Einheit Dezibel (dB) zum Messen herangezogen. Dezibel ist eine logarithmische Einheit, die verwendet wird, um den Schalldruckpegel, also die Lautstärke, zu messen. Eine Erhöhung um 15 dB bedeutet dabei eine Verzehnfachung der Schallintensität, was subjektiv als eine Verdoppelung der wahrgenommenen Lautstärke empfunden wird.

Gesetzliche Vorschriften setzen Grenzwerte für maximal zulässige Geräuschpegel, die beim Messen erreicht werden dürfen, um Menschen vor gesundheitsschädlichem Lärm zu schützen. Diese Grenzwerte variieren je nach Land und Anwendungsbereich – in Büros oder anderen Arbeitsumgebungen, Wohngebieten und bei öffentlichen Veranstaltungen. In Deutschland hat die Arbeitsstättenverordnung je nach Art der Tätigkeit Grenzwerte von 55 dB und 70 dB festgelegt.

Geräuschpegel messen für die Gesundheit

Die gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm, die es erforderlich machen, den Geräuschpegel zu messen, sind umfangreich und gut belegt. Chronische Lärmbelastung kann zu einer Reihe von Gehörproblemen führen, von temporärer Schwerhörigkeit bis hin zu permanentem Gehörverlust.

Aber die Auswirkungen hoher Schalldruckpegel gehen noch weit über das Gehör hinaus: Studien haben gezeigt, dass anhaltende Lärmexposition auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, Stressreaktionen auslöst und zu Schlafstörungen führen kann.

Psychologische Effekte umfassen außerdem Angstzustände, erhöhte Reizbarkeit und eine verminderte Leistungsfähigkeit, was besonders in lauten Arbeitsumgebungen zu einer reduzierten Produktivität und mehr Arbeitsunfällen führen kann.

Häufige Fehlerquellen beim Messen und wie Sie diese vermeiden

Selbst bei sorgfältiger Durchführung können verschiedene Faktoren die Messgenauigkeit beeinträchtigen. Die häufigste Fehlerquelle beim Lärm messen ist eine ungünstige Positionierung des Messgeräts. Zu nah an Wänden oder Ecken platziert, erfasst das Mikrofon verstärkte Schallreflexionen, die den tatsächlichen Pegel verfälschen.

Halten Sie daher immer mindestens einen Meter Abstand zu reflektierenden Flächen ein und positionieren Sie Ihren Dezibelmesser auf Ohrhöhe, wenn Sie die Lärmbelastung für Personen bewerten möchten. Schallreflexionen an Wänden können die Messwerte um bis zu 6 dB erhöhen.

Windgeräusche und Luftbewegungen stellen insbesondere bei Außenmessungen ein Problem dar. Bereits leichte Luftströmungen können das Mikrofon beeinflussen und zu erhöhten Messwerten beim DB messen führen, weil Turbulenzen am Mikrofon zusätzliche Druckschwankungen erzeugen. Professionelle Lärmmessgeräte verwenden daher Windschutzkappen. Bei Smartphone-Messungen sollten Sie windige Bedingungen möglichst vermeiden oder das Gerät abschirmen.

Auch Klimaanlagen und Ventilatoren können die Geräuschmessung in Innenräumen verfälschen. Schalten Sie diese nach Möglichkeit aus oder berücksichtigen Sie ihren Beitrag zum Gesamtpegel.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die Eigengeräuschentwicklung. Ihre Anwesenheit, Bewegungen, Atmung oder das Handling des Messgeräts können die Messung beeinflussen. Starten Sie die Lautstärkemessung, legen Sie das Gerät ab und entfernen Sie sich einige Schritte.

Bei längeren Messungen empfiehlt sich die Verwendung der Aufzeichnungsfunktion, sodass Sie die Daten später in Ruhe auswerten können, ohne während der gesamten Messzeit anwesend sein zu müssen. Diese Vorgehensweise minimiert menschliche Störeinflüsse und erhöht die Reproduzierbarkeit der Messergebnisse erheblich.

Von der Messung zur Lösung: Wann sind Akustikmaßnahmen sinnvoll?

Die gemessenen Werte bilden die Grundlage für fundierte Entscheidungen über notwendige Maßnahmen. Wenn Ihre Messungen beim Geräuschpegel messen dauerhaft Pegel über den empfohlenen Richtwerten zeigen – etwa über 55 dB in Büroräumen oder über 40 dB in Schlafbereichen – sollten Sie über gezielte Verbesserungen der Raumakustik nachdenken.

Dabei ist zu unterscheiden zwischen Lärmschutz gegen externe Quellen und der Optimierung der Raumakustik bei internen Geräuschquellen. Überschreitungen der Richtwerte führen langfristig zu Konzentrationsstörungen, Stress und gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Weitere Informationen zu den physikalischen Zusammenhängen und zur gezielten Verbesserung der Raumakustik finden Sie in unserem Grundlagenbereich.

Bei hohen Nachhallzeiten und schlechter Sprachverständlichkeit, die sich oft durch diffuse, hallende Geräusche bemerkbar machen, sind absorbierende Maßnahmen die richtige Wahl. Schallabsorber reduzieren Reflexionen und verbessern die akustische Qualität des Raums erheblich, weil sie Schallenergie in Wärme umwandeln und so den Nachhall minimieren.

Besonders in Räumen mit vielen harten Oberflächen – Beton, Glas, Fliesen – ist die absorbierende Wirkung hochwirksamer Dämmstoffe spürbar. Eine Reduktion der Nachhallzeit um 50 Prozent kann die Sprachverständlichkeit um bis zu 30 Prozent verbessern. Für große oder stark reflektierende Deckenflächen können beispielsweise Akustiksegel gezielt eingesetzt werden, um störenden Nachhall zu reduzieren.

Akustikwerke bietet Ihnen eine umfassende Analyse Ihrer Raumsituation: Von der professionellen Schallmessung über die akustische Berechnung bis zur maßgeschneiderten Planung geeigneter Absorber. Die in der Kölner Manufaktur gefertigten Lösungen nutzen Naturholzfaser-Dämmung als absorbierenden Kern und erreichen die Absorberklasse A. Jedes Projekt wird individuell dimensioniert, sodass die Schallabsorber akustisch wirksam sind und sich harmonisch in Ihre Architektur einfügen. Die Begleitung reicht von der ersten Beratung über die Fertigung bis zur fachgerechten Montage – für langlebige Qualität und messbar bessere Raumakustik.

Akustikwerke Akustikbild zur Verbesserung der Raumakustik – dekorativer Schallabsorber für Wohnraum und Büro

Hoher Geräuschpegel beim Messen: Wie kann man dem entgegenwirken?

Sie haben beim Messen zu hohe Geräuschpegel festgestellt? Eine unkomplizierte und ästhetisch ansprechende Lösung gegen Lärm und Nachhall bieten unsere Akustikbilder von Akustikwerke.

Unsere Akustikbilder sind mit hochwertigen, schallabsorbierenden Materialien gefertigt, die dazu beitragen, den Schalldruckpegel in jedem Raum zu reduzieren. Sie sind in einer Vielzahl von Designs und Größen erhältlich, um jedem stilgerecht zu werden. Die Verwendung dieser Bilder ist eine effektive Möglichkeit, Nachhall und Echo zu reduzieren, was insbesondere in Räumen mit vielen harten Oberflächen wie in Büros oder großen Wohnbereichen hilfreich ist.

Unsere Akustikbilder verbessern die Raumakustik, indem sie unerwünschte Geräusche absorbieren und gleichzeitig eine angenehme Atmosphäre schaffen.

Im Rahmen unserer Beratungs- und Planungsleistung messen wir auch den Geräuschpegel für Sie. Besonders in Restaurants und Cafés, in denen viele Gespräche, harte Oberflächen und Hintergrundgeräusche zusammentreffen, ist eine professionelle Analyse sinnvoll. Mehr zu den entsprechenden Lösungen finden Sie unter Raumakustik in der Gastronomie.

Was Sie über das korrekte Messen von Geräuschpegeln wissen sollten

  • Positionieren Sie Ihren Dezibelmesser mindestens einen Meter von Wänden und reflektierenden Flächen entfernt auf Ohrhöhe, da Schallreflexionen andernfalls die Messwerte um bis zu 6 dB verfälschen können.
  • Messen Sie den Geräuschpegel über einen repräsentativen Zeitraum von mindestens 5–10 Minuten und dokumentieren Sie Minimal-, Maximal- und Durchschnittswerte, weil der Lärmpegel natürlichen Schwankungen unterliegt und nur längere Messungen eine aussagekräftige Lärmbeurteilung ermöglichen.
  • Nutzen Sie Apps zum Dezibel messen für orientierende Vergleichsmessungen im Alltag, setzen Sie jedoch auf kalibrierte Lautstärke-Messgeräte der Klasse 1 oder 2, wenn Sie rechtlich belastbare Werte für Arbeitsschutz oder behördliche Verfahren benötigen, da nur diese Geräte die erforderliche Genauigkeit von ±1–2 dB erreichen.
  • Vergleichen Sie Ihre gemessenen Dauerschallpegel mit den Richtwerten: 55 dB für geistige Tätigkeiten im Büro, 40 dB für Schlafbereiche, und beachten Sie, dass ab 85 dB dauerhafte Gehörschäden drohen, weil die Schallintensität bei jedem Anstieg um 10 dB verzehnfacht wird.
  • Erwägen Sie gezielte Akustikmaßnahmen mit hochwirksamen Schallabsorbern der Klasse A, wenn Ihre Messungen dauerhaft Werte über den empfohlenen Richtwerten zeigen oder die Nachhallzeit die Sprachverständlichkeit beeinträchtigt, da absorbierende Maßnahmen die akustische Qualität messbar verbessern und langfristig Ihre Gesundheit schützen.

Häufig gestellte Fragen

Welchen Abstand zu Wänden sollte ich beim Messen des Geräuschpegels einhalten?

Sie sollten beim Messen mindestens einen Meter Abstand zu Wänden, Fenstern und anderen reflektierenden Flächen einhalten. Dieser Abstand ist wichtig, da Schallreflexionen an Wänden Ihre Messwerte um bis zu 6 dB verfälschen können.

Wie lange sollte ich mindestens messen, um einen aussagekräftigen Wert zu erhalten?

Für eine erste Einschätzung sollten Sie über einen repräsentativen Zeitraum von mindestens fünf bis zehn Minuten messen. Dies gewährleistet, dass Sie einen verlässlichen Durchschnittswert erhalten.

Wie genau sind professionelle Dezibel-Messgeräte im Vergleich zu Smartphone-Apps?

Professionelle Dezibel-Messgeräte der Klasse 1 oder 2 bieten die höchste Präzision mit einer Genauigkeit von ±1–2 dB. Smartphone-Apps zum Dezibel messen erreichen dagegen eine Genauigkeit von ±5–10 dB. Für rechtlich belastbare Werte benötigen Sie kalibrierte Messgeräte der Klasse 1 oder 2.

Ab welchem Dezibelwert kann dauerhafte Lärmbelastung zu Gehörschäden führen?

Ab 85 dB beginnt der Bereich, in dem dauerhafte Lärmbelastung zu Gehörschäden führen kann. Bei diesem Pegel drohen bei anhaltender Exposition dauerhafte Gehörschäden.

Welcher Richtwert gilt für geistige Tätigkeiten im Büro nach der Arbeitsstättenverordnung?

Die Arbeitsstättenverordnung setzt für geistige Tätigkeiten einen Richtwert von 55 dB an. Für einfache Bürotätigkeiten liegt der Richtwert bei 70 dB.

Um wie viel können Schallreflexionen an Wänden meine Messwerte verfälschen?

Schallreflexionen an Wänden können Ihre Messwerte um bis zu 6 dB erhöhen. Daher sollten Sie immer mindestens einen Meter Abstand zu reflektierenden Flächen einhalten.

Ab welchem gemessenen Geräuschpegel sind Akustikmaßnahmen in Büroräumen sinnvoll?

Akustikmaßnahmen sind in Büroräumen etwa ab 55 dB sinnvoll. Dieser Wert entspricht dem Richtwert der Arbeitsstättenverordnung für geistige Tätigkeiten.

Welche Absorberklasse erreichen die Akustiklösungen von Akustikwerke?

Die in der Kölner Manufaktur gefertigten Lösungen von Akustikwerke erreichen die Absorberklasse A. Sie nutzen Naturholzfaser-Dämmung als absorbierenden Kern.

Bietet Akustikwerke eine Analyse meiner konkreten Raumsituation an?

Ja, Akustikwerke bietet Ihnen eine umfassende Analyse Ihrer Raumsituation an. Dies ermöglicht maßgeschneiderte Lösungen für Ihre spezifischen akustischen Anforderungen.

Um wie viel Prozent kann sich die Sprachverständlichkeit durch eine Reduktion der Nachhallzeit verbessern?

Eine Reduktion der Nachhallzeit um 50 Prozent kann die Sprachverständlichkeit um bis zu 30 Prozent verbessern. Dies zeigt den deutlichen Einfluss gezielter Akustikmaßnahmen auf die Kommunikationsqualität.

Erzählen Sie uns mehr über Ihr Projekt

Uns liegt der persönliche Kontakt zu Ihnen, sowie eine gute Beratung und Planung sehr am Herzen. Wir verstehen uns als Partner, der Ihnen von Beginn an bis hin zur Umsetzung betreuend zur Seite steht.

Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin. Als Ingenieurbüro und Manufaktur übernehmen wir Verantwortung für Ihr Projekt.

Unsere Akustiklösungen basieren nicht auf Schätzungen, sondern auf fundierten Berechnungen nach DIN-Normen wie z.B. der DIN 18041 und den Vorgaben des Arbeitsschutzes.

Damit garantieren wir Ihnen Sicherheit im Projekt und Akustiklösungen, die funktionieren.

Björn Federspiel Geschäftsführer